BigBrother und der Datenschutz
Mail eines Lieblingnachbarn an die Behörde. - no comment.
Sehr geehrte Damen und Herren!
Seit einigen Tagen versuchte ich - leider vergeblich - zu den üblichen Bürozeiten telefonisch mit Ihrer Kollegin Frau Bxxxxxr (Bezirksausländeramt Nxxxxs, zuständig für Stadtbezirk Lindenxxxx) Kontakt aufzunehmen.
Da kam mir die geniale Idee ihr doch eine eMail zu schicken, nur leider darf die Telefonzentrale der Stadt Köln mir die entsprechende eMail-Adresse aus Datenschutzgründen nicht nennen weil ich den Vornamen der guten Frau nicht kenne.
(a propos: Vorratsdatenspeicherung & geheime Infiltration von Datenverarbeitungssystemen möchten unsere gewählten Vertreter ihren Sicherheitsorganen dieser Tage gewähren bzw. in unserem schönen Nordrheinwestfalen durchstöbert der Verfassungsschutz ja vielleicht jetzt schon meine Festplatte wenn nicht gerade BND oder MAD die Leitung blockieren, aber wenn der Bürger mal eine eMail-Adresse haben möchte und nur Dienstort, Nachnamen, Durchwahl und Haarfarbe der Beamtin kennt, nicht aber den Vornamen -- ja dann schlägt der Datenschutz mit voller Härte zu.)
Wie dem auch sei, vielleicht könnten Sie - unter Wahrung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen - diese eMail Frau Bxxxxxr weiterleiten, auf das sie selbst entscheiden möge ob sie mit mir in Kontakt treten möchte.
Danke. mit freundlichen Grüßen, xyz
(Anm.: Namen und Orte unkenntlich gemacht, um Verfasser und Adressat von BND, MAD, NSA, AKH, ISDN, ADSL und sonstigen Bedrohungen zu schützen.)
Labels: ADSL, Amt, Beamte, Beamtin, Bedrohung, Bezirksausländeramt, Big Brother, BND, Datenschutz, Datenverarbeitungssystem, ISDN, MAD, Nordrheinwestfalen, NSA, Text, Vorratsdatenspeicherung

1 Kommentare:
Ich packs immer noch nicht... das ist so genial!!! Ich glaube, ich lasse meine nächsten Firmenmails von Deinem "Nachbarn" verfassen! ;-)
02. Mai 2007 14:06
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